Ghost e-Riot Trail Pro Testblog

Cannondale MTB Pedelec:

Ghost e-Riot mit Fox Factory Fahrwerk im Winter
Ghost e-Riot mit Fox Factory Fahrwerk im Winter

 


In der Trail-all-Moiuntain-Kategorie testen wir ein nobles e-MTB: Das Ghost e-Riot Trail Pro hat alles, was man für den enduro-ähnlichen Einsatz braucht: eine 150mm (h 140) Extended Gabel (Fox Factory) mit 36er Rohrdurchmesser, Shimano SLX-Komponenten, XT Schaltwerk, Syntace-Naben, Traktion Link in der Hinterradschwinge und einen Bosch CX Motor in der 4. Generation.

 

Hier dazu die Blogposts:

 

eRiot im Sprung-Test!

 

Meine Freunde haben 'aufgerüstet', alle fahren sie Fullys mit hochwertigen Federungselementen. Das Cube hat sogar fast das gleiche Fahrwerk, wie das eRiot von Ghost. Das Tempo ist gestiegen, nicht nur, wegen besserer Kondition, sondern auch, weil Länge läuft und weil gute Fahrwerke einfach sicherer den Trail herunterfahren. In der Wintersaison bleibt die Unsicherheit, wie rutschig die Wurzeln sind oder ob es eine Schlammschlacht wird.
Mit Motor, ohne Motor: Ich punkte und bleibe je nach Motorintensität vom Puls her recht entspannt. Machen wir uns fertig für die Trails der Deisterfreun.de, dann bin ich erstmal hinten dran. Und zwar, weil ich nicht so viel Übung habe und weil ein eBike fast doppelt so schwer ist, wie ein aktuelles Fully mit 13, 14 kg. Ich fahre vorsichtiger, nehme nicht jeden (fast) unbekannten Sprung, lasse aber laufen. Hätte ich mit meinem alten Rad nicht so gemacht, weil es mir beim Downhillen permanent Unruhe ins Fahrwerk (und ins Hirn) gebracht hat.

 

Sprung am Gehrdener Berg

 

Deutlich zu erkennen ist, wie das eRiot Trail nahezu perfekt einfedert und sauber weiterfährt nach der Landung. Die 140 mm Federweg machen ihre Arbeit sehr gut. Die Factory-Komponenten von FOX kosten eine Stange Geld, das sich aber insbesondere bei Sprung- und Downhill-Ambitionen und besonders bei einem Fahrzeuggewicht von 23 kg bezahlt macht.

Fahren im Winter

Ghost e-Riot Trail Pro Pedelec: Spaß im Winter
Ghost e-Riot Trail Pro Pedelec: Spaß im Winter

  17.01.2022

I

m Harz war es großartig mit dem Ghost Trail. Auch im Winter kommt man auf Forststraßen und Pisten ganz gut vorwärts. Den Umweltaspekt lasse ich gerne mal außen vor, ein schlechtes Gewissen zumindest, fuhr nicht mit. Im Prinzip macht man auch nicht viel anderes, als andere mit Schlitten und Kufen, Skiern, etc. die Bodenverletzung hält sich bei Schnee in Grenzen.

 

 

Zu der Fahrtechnik im Schnee: Den Dropper Post habe ich etwas niedriger gestellt, besonders natürlich beim Bergab fahren. 29 Zoll und entsprechend großer Rahmen bieten sonst einen ganz schön hohen Abstand zum Schnee, man fällt sonst ganz schön tief wenn es mal schlecht läuft. Die Unterstützungsstufen zwischen Tour, EMTB und TURBO haben immer ausgereicht, sollten auch dem Gelände entsprechend variiert werden. Bei Frost zum Akku schonen eher mit höherer Trittfrequenz und Unterstützungsstufe fahren! Dann geht es wie die Zahnradbahn den Berg hoch.

 


Gadget Helm: Abus MonTrailer ACE MIPS: ENdurohelm mit besonderem Kopfschutz (Multi-directional Impact Protection System)

 


Pedro's Kettenschmiere (Syn Lube): verschiedene Testpackungen vom Ketten- & Werkzeug-Spezialisten

 

Abus Schloss: Sicherheit und hohes Gewicht gehen leider einher

 

Antriebsgeschichten

Bosch CX Antrieb
Bosch CX Antrieb

 05.01.2022

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Das eRiot Trail Pro setzt auf einen Mittelantrieb, und greift auf einen Bosch CX Motor der Performance Line (9 unterschiedliche Varianten zwischen 25 und 45 km/h) zurück. Hier geht es um 25 km/h und 65 Nm Drehmoment. Als Instrument ist das Purion dabei, das auch Bike ABS unterstützt. Der 625 Wh Akku dazu bringt es auf maximal 95 km Reichweite, meist ist es jedoch je nach Gelände und im Winter wesentlich weniger.

 

Aus dem eBike Buch von Martin Häussermann (Delius Klasing) wissen wir, das Yamaha als Erfinder von Pedelecs gilt, sie entwickelten bereits 1993 das Bauprinzip und produzierten Mittelmotoren in Serie. Nach einer Pause in Europa kamen die neuen Powerdrive Motoren (PD) erst 2014 wieder nach Europa. Yamahas aktuelles PW Flagschiff ist der X2 Motor, entwickelt für e-Mountainbikes. Er liefert 80 Nm und lässt es zu, auch eine Kurbel mit Doppelkettenblatt plus Umwerfer zu montieren.

 

Neben den sich für Touring uns sportliches Fahren sich durch zu setzenden Mittelmotors sind noch die Radnabenmotoren gängig, wie hier bei unserem Kumpan Roller oder zum Beispiel bei Lastenrädern. Bosch gibt an, das die 4. Motorgeneration im Off-Modus 'fast ohne Tretwiderstand' zu bewegen ist. Das können wir so nicht bestätigen, wahrscheinlich ist der neue Antrieb als CX Smart System erst im 2022er Baujahr montiert.
Einen ähnlichen Wiederstand spürt man, wenn die sagen wir 27 km/h Grenze bei angeschalteten Motor überschritten wird, dann merkt man natürlich neben dem Widerstand auch die 24,1 kg des eRiots.

 

Der CX Performance-Motor ist für den Einsatzzweck optimiert und hat keine Probleme mit den Schaltvorgängen einer Kettenschaltung.

 

Let it snow

Pflege nach dem Trail
Schaum: Pflege nach dem Trail!

 3. Januar 2022

D
ie DeisterTrails sind in der letzten Zeit gewachsen und sie werden ehrenamtlich ohne Maschinen mit viel Einsatz gepflegt. Mit dem e-Riot stürzten wir uns bei nicht ganz optimalem Wetter Ladies Only und Ü30 herunter, das hat Spaß gemacht. Verluste gab es dennoch: Die CX Bosch Motor-Logokappe ging verlustig und bei einem nicht beherzt angefahrenen Sprung ging die Landung ins off. Ich über den Lenker. Alles gut gegangen, nichts kaputt, nächstes mal mehr Gas!

Nachher ging es zur Bike-Reinigung und Pflege. Das macht man am besten gleich nach dem Fahren.

Fahren im Winter

Winter: Das Wetter passt immer
Winter: Das Wetter passt immer

  27.2.2021

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er im Winter elektrisch fahren will, muss einiges beachten. Wir haben uns die Bedienungsanleitung von Ghost und das neue Buch von Martin Häussermann (erschienen bei Delius Klasing) als Lektüre vorgenommen.

 

Bei frostigen Temperaturen ist vor allem zu beachten, dass der Ladebetrieb im warmen stattfinden sollte. Unter 0°C, eine ganz schlechte Idee für die Lebensdauer der Lithium-Ionen Zellen. 3-6 Stunden dauert der Ladevorgang des 630Wh Akkus, am Wohlsten fühlt sich so ein Akku bei 10 bis 15°C, das ist auch die Temperatur, bei dem man den Akku (oder das Rad) bei nicht Gebrauch und dann mit ca. 60% Ladestand einlagern sollte. Alle 3 Monate ist dann eine Nachladung ratsam. Beim Losfahren bei unterkühlten Temperaturen empfiehlt der Autor zusätzlich, eine hohe Unterstützungsstufe zu wählen, das wärmt die Batterie zusätzlich, damit sie schadloser Energie abgibt.

 

Häussermann empfiehlt im E-Bike Buch auch, den Akku bei Transport auf dem Autogepäckträger zu entfernen, wie alle weiteren angesteckten oder lockeren Teile am Bike. Die Gründe liegen in den Vibrationen, der Geschwindigkeit, aber auch in der Diebstahlgefahr. So ein Akku ist schnell mal 500-600 Euro Wert.

 

Im Buch werden eine Menge Tipps gegeben, Bike Typen und Kaufentscheidende Gründe genannt. Das alles ist auf einem sehr aktuellen technischen Stand. Auch PD-F Gründer Gunnar Fehlau steuert Bilder und Texte (z. B. über Bikepacking) bei. Sonst schreibt der E-Bike Enthusiast auch auf seinem Blog Overnighter.de.

Reifen wären ein weiteres Thema, hier bin ich als Endurofahrer überrascht, welche Auswahl, vor alles auch an Gummimischungen und Compound es am Markt gibt Schwalbe Magic Mary zum Beispiel ist in 4 Ausführungen und 3 Compounds und natürlich verschiedenen Breiten und Durchmessern erhältlich. An Winterreifen ist neben der Mischung auch auf die Breite, den (niedrigeren) Luftdruck und die Stollengestaltung, bis hin zu den legalen Spikesreifen zu achten. Auf dem Ghost E-Riot sind griffige 'Maxxis Minion DHF 3C MaxxTerra Exo+ 2.5/4' montiert, die laut Maxxis 'niedrigen Rollwiderstand und große Laufruhe mit längsgeschlitzten Stollen für mehr griffige Kanten' kombiniert. Dem Reifen kann man gute universelle Eigenschaften, außer eben für Matsch und Hartböden bescheinigen.

E-Bike: von Martin Häussermann, Bibliographische Daten hier

Unterwegs mit dem Trailbike

Ghost e-Riot Trail Pro Pedelec im Winter
Ghost e-Riot Trail Pro Pedelec im Winter

 22.12.2021

Nebel und Eis liegt in der Waldluft, wir haben uns am Anstieg gerade warm gefahren? Warm? Mit dem e-Riot von Ghost geht das nicht so gut, solange man eine der Fahrstufen wählt. Das Eigengewicht von 23.1 kg ist damit immer wett gemacht, nach Eco kommt Tour gefolgt von EMTB und Turbo, letztere Fahrstufe ist beinahe aggressiv und fährt wie eine Zahnradbahn die Fallinie hinauf.

Doch mal langsam und von vorne: Auf MR wird es künftig mehr elektrische Tests geben, und die e-MTB's spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie kommen mit ihren Möglichkeiten der Enduro- oder Crosspiste am nächsten und bieten quasi ab der Haustür schon einen guten Mix aus Trainingseffekt und Offroadfahren. Das e-Riot Trail Pro ist gleich eine luxusvariante der Pedelec Fortbewegung. Als Quereinsteiger hoffe ich, das die Preise auch noch mal auf ein erschwingliches Niveau fallen. Mit 6200 Euro kostet das Bike so viel wie eine gebrauchte Sportenduro.

 

Was ist nun der Geist der bayrischen Firma Ghost?

 

Kommentare zum Test

Letzte Änderung: 15.02.2022
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09.02.2022

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Die TET App ist da. Europa Offroad für "Entwickler".

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03.02.2022

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Stylisch E-Roller fahren mit dem CE 04

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